Alles beginnt mit dem ersten Schritt. Zu Fuß unterwegs in der Stadt. Die Augen offen im Hier und Jetzt.

 

Flecken auf Straßen und Wänden. Wer oder was blickt mich da an? Ich bleibe stehen und nehme mir Zeit.

 

Vor Ort gebe ich nichts dazu und nehme nichts weg. Auch nachträglich wird das Foto selbst nicht verändert. Es bekommt nur einen Rahmen. Sowie meine Zeit, Aufmerksamkeit und Fantasie.

 

Ich lade euch ein, haltet kurz inne und streift mit mir durch die Stadt und begegnet den kleinen Stadt-Gestalten. 

Werkdaten

Fotoserie, 2024/2025,
je Motiv 12,7 x 10,2 cm

Zur Idee

Die Stadt kann mit ihren vielen Geräuschen, den Menschen, der ständigen Bewegung eine Herausforderung sein. Der Blick auf meine Füßen und auf das, was im Moment vor mir liegt, erdet im Getümmel. Jedes warten an der Ampel, am Bahnhof, an der Haltestelle wird so zur Möglichkeit, Kontakt mit dem Hier und Jetzt aufzunehmen. Aus Dreck, Müll oder Beschädigungen auf der Straße und auf Wänden, werden plötzlich Entdeckungen.

Zur Umsetzung

Ein Foto ist noch keine Kunst, das Konzept macht es dazu. Soweit die Theorie. Eine Fotoserie lebt von der Eingrenzung auf ein Thema. Man legt sich selber auf bestimmte Kriterien fest. Es kann einen jedoch gleichzeitig von der Beliebigkeit befreien. Eine Fotoserie kann ein guter dauerhafter Begleiter sein. Die Kunst ist es jedoch, irgendwann eine Auswahl zu treffen und dem ganzen einen Rahmen zu geben.

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