Werk 4 von 17

Der rosarote Faden durch die Zeit

 

DAS MODEL

Objektkunst/Konzeptkunst, 07.02.2025,
Durchm. 10 cm, H 20,5 cm

Zum Titel

Ein Model präsentiert etwas – in erster Linie ein kommerzielles Produkt. In besonderen Fällen entwickelt sich das Model aber auch selbst zu einer eigenen Medienpräsenz.

Zur Entstehung

Im Kontext einer Ausstellung mit dem Titel „Anything but flat“ gab es die Möglichkeit für die Besucher, selbst aktiv zu werden und aus Papierbögen einen Raum zu falten. Es entstand eine Figur von einfacher Schönheit und ganz eigener Präsenz im Raum.  

Zur Idee

Wie wird aus einem flüchtigen Experiment ein Kunst-Objekt? Darf sich, was spielerisch entstanden ist, überhaupt Kunst nennen?

Stell es auf einen Sockel, signiere es und du selbst definierst es zur Kunst. In diesem Sinne folgt das Werk ein wenig der Idee von „Fountain“, einem Ready-made aus dem Jahr 1917, von Marcel Duchamp. 

Es galt für mich das flüchtig gefaltete Papier zu fixieren. Aus dem Raumexperiment wurde eine feste Form mit Haltung.

Kunstgeschichte

Ein Ready-made (engl. für „Fertigware“) oder auch Objet trouvé (franz. für ‚gefundener Gegenstand‘) ist ein Alltags- oder Naturgegenstand, der zum Kunstwerk „gemacht“ wird, indem der Künstler ihn „findet“ und zum Kunstwerk erklärt oder – im Falle des Objet trouvé – auch in ein solches integriert. Diese „Verwandlung“ beziehungsweise dieses „Entkleiden“ aus dem bisherigen Funktions- und Bedeutungszusammenhang kann durch das Präsentieren auf einem Sockel, durch die Kombination mit anderen „gefundenen“ Gegenständen oder durch das Signieren und Neubenennen durch den Künstler erfolgen. Teilweise wird der Gegenstand auch verfremdet, indem er mit anderen Gegenständen kombiniert, zerlegt oder farblich neu gefasst wird. (Wikipedia)

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